Neues aus Abstatt (Archiv)

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Neues aus Abstatt | Schmidt, Franziska | 01.03.2018 – 15.03.2018

Grundsteuerveranlagung 2018

In den vergangenen Wochen wurden die Grundsteuerbescheide für das Jahr 2018 zugestellt. Bitte halten Sie die Zahlungstermine ein, da wir bei nicht rechtzeitiger Zahlung gezwungen sind, die Steuern anzumahnen. Dies führt dann für Sie zu – vermeidbaren – Zusatzkosten, wie Mahngebühren und Säumniszuschläge.

Nach den Bestimmungen des Grundgesetzes sind die Gemeinden verpflichtet, die Grundsteuern entsprechend den Festsetzungen des Finanzamts im Grundsteuermessbescheid zu erheben. Diese Festsetzungen sind für die Gemeinde verbindlich und gelten grundsätzlich so lange, bis das Finanzamt bei Wechsel im Eigentum dem neuen Eigentümer den entsprechenden Grundsteuermessbescheid erteilt und ihm das Eigentum somit auch steuerlich zugeschrieben hat. In der Praxis führt dies immer wieder zu Schwierigkeiten, da die Finanzämter mit der Erteilung der Änderungsbescheide aufgrund einer gewissen Bearbeitungsdauer und durch personelle Engpässe bedingte Überlastung zurückliegen.

Die Gemeinde darf jedoch nicht vor dem Erlass eines neuen Messbescheides die Steuer bereits vom neuen Eigentümer erheben, sondern ist verpflichtet, die Grundsteuer noch vom bisherigen Eigentümer anzufordern.

Deshalb ist bei Grundstücksverkäufen der Verkäufer so lange grundsteuerpflichtig, bis das Finanzamt im Wege der Zurechnungsfortschreibung dem neuen Eigentümer einen Grundsteuermessbescheid erteilt hat. In diesen Fällen sind Einwendungen gegen die Grundsteuerpflicht ausschließlich an das Finanzamt zu richten.

Selbstverständlich erhalten Sie bei rückwirkender Änderungsveranlagung zu viel bezahlte Steuern zurück erstattet.

 

Fragen zum Thema Grundsteuer beantworten wir gerne unter 07062 677-32.