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Neues aus Abstatt (Archiv)

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Neue Skulpturen im Rathausgarten

Schon vor einiger Zeit fanden zwei Skulpturen des Bildhauers und Malers Reinhard Klesse wieder ihren Weg nach Abstatt, wo sie im Rathausgarten eine neue Heimat erhalten haben.

Dank des 2018 verstorbenen Manfred Sauters, der ein großer Kunstliebhaber und Verehrer von Reinhard Klesse war und einstmals in Abstatt lebte, können heute wieder „Die Bäuerin“ und „Der Sämann“ im Garten des Rathauses bewundert werden. Schon einmal vor langen Jahren standen diese beiden bei Manfred Sauter in seinem Garten hier in der Oststraße.

 

Sehr freut es die Gemeinde, dass es die Tochter Manfred Sauters für mehr als Sinn machend empfand, diese beiden bildhauerischen Meisterwerke nach Abstatt zurück zu bringen.

Reinhard Klesse
Der Maler und Bildhauer wurde 1932 in Saalfeld in Thüringen geboren.
1947 bis 1950 absolvierte Reinhard Klesse eine Steinmetz- und Bildhauerlehre bei Hermann Keck.
1950 bis 1957 arbeitete er vornehmlich als Bildhauer.
1953 bis 1957 wird der Künstler Schüler des Malers Heinz Bösemann.
Seit 1959 lebte der Maler und Bildhauer in Viereth bei Bamberg. Er schuf zahlreiche Brunnen in Viereth, Schönbrunn, Burgebrach, Rodach und andere.
1984 erhielt Reinhard Klesse das Bundesverdienstkreuz und
1987 erhielt er den Kulturpreis der oberfränkischen Wirtschaft- und Handelskammer Bayreuth. Der Künstler hatte viele Ausstellungen und viele seiner Werke sind im privaten und öffentlichen Besitz.
2014 ist er in seinem Wohnort Viereth bei Bamberg im Kreise seiner Familie verstorben - kurz vor seinem 82. Geburtstag. Klesse hinterlässt ein umfangreiches Werk. Seine Skulpturen, Reliefs, Brunnen, Gedenksteine und Grabmale aus Granit, Sandstein und Kalkstein, auch Bronzen, stehen in Museen, in Kirchen, auf öffentlichen Plätzen und in privaten Grundstücken. Auch seine Malerei und Grafik hat überregionale Resonanz ­gefunden. Klesse hat seine Urheimat Saalfeld, wo er bis 1957 lebte und bei dem Steinmetzmeister Hermann Keck arbeitete, nie aus den Augen verloren. Nach dem Fall der innerdeutschen Grenze vor 30 Jahren vertiefte sich die Beziehung zwischen dem Künstler und seiner Vaterstadt noch einmal.